DANKE AN DIE EHRENAMTLICH ENGAGIERTEN IM MUSIKLEBEN!
Foto: Florian Arp
Berlin, 18. Juni 2026 Am 21. Juni 2026 findet weltweit erneut die Fête de la Musique statt. In Deutschland beteiligten sich mehr als 180 Städte an dem Aktionstag. Über 40.000 ehrenamtlich Mitwirkende setzen gemeinsam ein Zeichen für Kulturelle Vielfalt, Teilhabe und die verbindende Kraft von Musik.
Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, betont: „Musik entsteht nicht nur auf der Bühne, sondern auch durch das Engagement unzähliger Menschen hinter den Kulissen. Deshalb steht das Ehrenamt im Fokus der diesjährigen Fête de la Musique. Wir sagen DANKE den vielen Menschen, die sich in Deutschland für das Musikleben engagieren – insbesondere im Bereich der Amateurmusik, aber auch beispielsweise bei der Organisation und Durchführung von Festivals oder in Fördervereinen für musikalische Initiativen. Wie die ‚Festivalstudie‘ 2025 zeigt, wären die rund 1.800 Musikfestivals in Deutschland ohne ehrenamtliches Engagement kaum denkbar. Dieses Engagement ist die Grundlage für Kulturelle Vielfalt und ein lebendiges Musikleben – und stärkt zugleich den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie.“
Prof. Judith Mohr, Vizepräsidentin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester, ergänzt: „Die Fête de la Musique feiert die Kraft der Klänge und das gemeinsame Musizieren. Aber alle, die in einem der knapp 100.000 Ensembles in Deutschland aktiv sind, wissen: Ohne Ehrenamt bleibt es still. Echte Gemeinschaft entsteht durch Menschen, die mehr geben, als erwartet wird. Danke an alle ehrenamtlich Engagierten für die wertvolle musikalische und gesellschaftliche Arbeit!“
Morena Piro, Koordinatorin Netzwerk Fête de la Musique Deutschland, erläutert: „Die Fête de la Musique zeigt, wie viel Kraft in ehrenamtlichem Engagement steckt. Menschen bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung und gestalten das kulturelle Leben in ihren Städten und Gemeinden aktiv mit. Diese Erfahrung von Selbstwirksamkeit ist gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen von besonderer Bedeutung. Wer sich bei der Fête de la Musique engagiert, gestaltet nicht nur ein Musikfest, sondern stärkt das kulturelle Zusammenleben vor Ort.“
Der Deutsche Musikrat ist seit 2024 Kooperationspartner der Fête de la Musique. Das weltweit größte Musikfest, das 1982 in Paris ins Leben gerufen wurde, steht für Verständigung, Toleranz und ein friedliches Miteinander durch die Musik. Gemeinsam mit dem Bundesmusikverband Chor & Orchester und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wurde 2026 zur Fête de la Musique die Instagram-Kampagne „Gemeinsam Zukunft gestalten“ initiiert.
Wer am 21. Juni mitmachen oder die Fête de la Musique einfach erleben möchte, ist herzlich eingeladen – auch ganz spontan.
Der Deutsche Musikrat (DMR) engagiert sich für die Interessen von rund 16,9 Millionen musizierenden Menschen in Deutschland – 16,3 Millionen Amateurmusizierenden und etwa 600.000 professionellen Musiker:innen – und ist weltweit der größte nationale Dachverband der Musikkultur. Er repräsentiert über 100 Organisationen und Dachverbände des professionellen Musiklebens und des Amateurmusizierens einschließlich der 16 Landesmusikräte.
Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ist der Zusammenschluss der Amateurmusikverbände in Deutschland und umfasst 21 bundesweit tätige weltliche und kirchliche Chor- und Orchesterverbände mit insgesamt ca. 100.000 angeschlossenen Ensembles. Er vertritt die Interessen der Menschen, die in ihrer Freizeit Musik machen, gegenüber Politik und Öffentlichkeit und ist Mitglied des Deutschen Musikrats.
Das Bundesnetzwerk der Fête de la Musique Deutschland ist der Zusammenschluss der lokalen Veranstalter der Fête de la Musique in Deutschland und umfasst mehr als 180 Städte, Gemeinden und Initiativen. Es koordiniert das bundesweite Netzwerk, vergibt die Nutzungslizenz der Fête de la Musique für Deutschland, fördert den fachlichen Austausch und unterstützt die Veranstaltenden durch Beratung, Schulungen, Leitfäden und Wissenstransfer. Darüber hinaus vertritt es die Interessen des Netzwerks gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und stärkt die internationale Zusammenarbeit.