ÖKOLOGISCHE
NACHHALTIGKEIT

Musik feiern – nachhaltig gedacht: Die Fête de la Musique Deutschland unterstützt Veranstaltende dabei, das Musikfest umweltfreundlich zu gestalten und ökologische Nachhaltigkeit in der Praxis umzusetzen.

Erfahrungen aus dem Projekt „Greener Fête Berlin“ werden auf weitere Städte im bundesweiten Netzwerk übertragen. Mit dem Handlungsleitfaden „A Greener Fête de la Musique Berlin“ hat Berlin eine wichtige Vorreiterrolle übernommen und praxisnahe Grundlagen entwickelt, die allen Veranstaltenden in Deutschland als Orientierung und Inspiration dienen. Die Good Practices reichen von ressourcenschonender Veranstaltungsorganisation über klimafreundliche Mobilität bis hin zu nachbarschaftlicher Rücksichtnahme im öffentlichen Raum.

Im Zentrum stehen konkrete Maßnahmen zur Abfallvermeidung durch Recycling und Kompostierung, der Einsatz erneuerbarer Energien für Bühnen und Infrastruktur sowie die Förderung eines umweltbewussten Handelns bei Künstler:innen, Veranstaltenden und Publikum bei der Fête de la Musique am 21. Juni.

Hier finden Sie außerdem einen Handlungsleitfaden, eine Checkliste sowie eine Übersicht nachhaltiger Anbieter zur direkten Anwendung und Umsetzung für Ihre Veranstaltung.

kulturelle
Nachhaltigkeit

Die Fête de la Musique Deutschland steht für kulturelle Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und musikalische Teilhabe. Als offenes Musikfestival im öffentlichen Raum macht sie Musik als lebendige und sich ständig weiterentwickelnde Kulturform sichtbar und lädt dazu ein, musikalische Vielfalt zu bewahren, weiterzugeben und neu zu interpretieren.

Am 21. Juni werden bei der Fête de la Musique die unterschiedlichen Klänge der Stadt hörbar – von traditionellen Musikformen über Amateurmusik und Community Musicbis hin zu neuen kreativen Ausdrucksweisen. Gemeinsam mit Ihnen als Veranstaltende entsteht ein vielfältiges Musikprogramm, das unterschiedliche Perspektiven sichtbarmacht, kulturellen Austausch fördert und die Vielfalt der in Deutschland lebenden Musiker:innen widerspiegelt.

In Zusammenarbeit mit dem Center for World Music sowie dem internationalen Netzwerk der Fête de la Musique entstehen Räume für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen über kulturelle Grenzen hinweg.

Awareness, gegenseitige Rücksichtnahme sowie ein diskriminierungssensibler Umgangmiteinander sind dabei wichtige Grundlagen für kulturelle Teilhabe, Diversität und ein offenes Musikfestival für alle. Orientierung bieten unter anderem die Empfehlungen des Deutscher Musikrat zu Diversität, Inklusion und diskriminierungssensibler Kulturarbeit.

SOZIALE NACHHALTIGKEIT

Die Fête de la Musique ist offen und kostenfrei und lebt davon, dass Sie die Veranstaltenden im bundesweiten Netzwerk Orte schaffen, an denen alle Menschen Musik erleben und aktiv teilhaben können. Kulturelle Teilhabe soll dabei unabhängig von persönlichen, sozialen oder körperlichen Voraussetzungen möglich sein – bei der Fête de la Musique am 21. Juni in ganz Deutschland.

Die Veranstaltungsorte sind eingeladen, möglichst barrierearm zu gestalten und Inklusion sowie Zugänglichkeit von Anfang an mitzudenken.

Bei der Programmgestaltung geht es darum, Vielfalt sichtbar zu machen und zu stärken. Unterschiedliche musikalische Stile, Perspektiven und Geschlechter sollen gleichberechtigt Raum bekommen und das Programm der Fête de la Musique in Städten und Gemeinden prägen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sichtbarkeit von Musikerinnen und der Förderung von Gender Equality in der Musikszene.

Ein respektvolles, diskriminierungssensibles Miteinander auf und hinter der Bühne bildet dafür die Grundlage.

Auch die Einbindung des Umfelds ist ein wichtiger Teil sozialer Nachhaltigkeit: Informieren Sie die Nachbarschaft frühzeitig über Ihre Veranstaltung und mögliche Beeinträchtigungen und fördern Sie so Transparenz, Dialog und gegenseitiges Verständnis im Stadtraum.