Netzwerk
Alle zusammen für die Musik: Entdecke Veranstaltende, Partner:innen und
Stimmen aus Politik und Gesellschaft, die die Fête de la Musique in Deutschland
gestalten und unterstützen.
Foto: Florian Arp
Foto: Staatskanzlei Saarland/ Dietze
Unsere SchirmHerrin
Die Kulturbevollmächtigte
Anke Rehlinger,
Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des deutsch-französischen Vertrages ist die zentrale deutsche Ansprechpartnerin für Frankreich in den Bereichen Kultur und Bildung
„Die Fête de la Musique ist mehr als ein Fest – sie ist ein klingender Appell für Offenheit, Vielfalt und Miteinander. In einer Zeit, in der politische Dunkelwolken aufziehen, in der Ausgrenzung und Hass wieder lauter werden, bringt die Musik Licht, Wärme und Verbindung. Sie kennt keine Schlagbäume, keine Herkunft und kein Misstrauen. Gerade in Zeiten eines gesellschaftlichen Klimas der Verunsicherung brauchen wir diese starken, positiven Bilder: Plätze voller Musik, Stimmen aus aller Welt, Menschen, die gemeinsam feiern – das ist gelebte Demokratie im besten Sinne. Die Fête de la Musique zeigt, was Europa sein kann: ein Raum des Zuhörens, des Austauschs und der Freude am Gemeinsamen.“
Die Veranstaltenden
der Fête de la Musique
Jede Fête ist anders. Und das lieben wir!
Die Fête de la Musique wird von sehr unterschiedlichen Veranstalter:innen organisiert.
Städte und Gemeinden, das Institut français, Vereine, Kulturinstitutionen und ehrenamtlich
engagierte Einzelpersonen tragen die Idee der Fête auf ganz unterschiedliche Weise in ihre Orte.
Jeweils so wie es möglich ist und zu den Menschen des Ortes passt.
Björn kuratiert die Größte Fête de la Musique in Deutschland
Seit 1995 wird die Fête de la Musique in der Hauptstadt gefeiert. Zum 30-jährigen Jubiläum im Jahr 2025 verwandelten mehr als 300 Musikorte und über 900 Veranstaltungen die gesamte Stadt in eine offene Bühne für Musik.
In Berlin wird die größte Fête de la Musique in Deutschland gefeiert.
Kuratiert wird die Berliner Fête de la Musique von Björn Döring bzw. dem Fachhandel für Ereignisse. Gemeinsam mit zahlreichen Bezirken, Kulturorten und Musiker:innen gestaltet er ein Festival, das für Offenheit, Teilhabe und die Vielfalt der Berliner Musikszene steht.
Foto: Morena Piro
Danke Marie, dass du dich auch nach dem Wechsel des Trägervereins für die Fête Halle einsetzt
Seit 2007 wird die Saalestadt jedes Jahr am 21. Juni zur offenen Bühne für Musiker aller Genres. Inzwischen lockt die Fête Halle jährlich mehr als 20.000 Besucher an und verwandelt die gesamte Stadt in einen klingenden Begegnungsraum für kulturelle Vielfalt, Teilhabe und gemeinschaftliches Erleben.
Die Fête de la Musique Halle wird vom kreanativ e.V. – Verein für Kunst, Kultur und Bildung organisiert. (Zuvor 15 Jahre Erlebnisfabrik e.V.)Projektleiterin Marie Meier prägt das Festival seit 2016 und verantwortet die Fête Halle seit 2017. Gemeinsam mit über 30 Kooperationspartner:innen aus Musikwirtschaft, Soziokultur und Subkultur gestaltet sie eines der größten kostenfreien Musikfeste Sachsen-Anhalts.
Foto: Morena Piro
Matthias verbindet Städtische Kulturarbeit mit der Fête de la Musique in Aschersleben
Die Fête de la Musique in Aschersleben findet seit 2013 unter der Leitung von Matthias Poeschel statt. Er ist Vorstand der Aschersleber Kulturanstalt (AöR) und verantwortet dort die Bereiche Kultur, Freizeit und Tourismus der Stadt Aschersleben.
Gemeinsam mit lokalen Akteur:innen aus Kultur, Bildung und Musikszene gestaltet Matthias die Innenstadt in eine offene Bühne mit mehreren Spielorten, an denen lokale und regionale Musiker:innen aus unterschiedlichen Genres auftreten – von Rock und Pop über Chormusik bis hin zu Klassik und Jazz.
Foto: Morena Piro
Caro und Simon haben zum Jubiläum die Fête nach Neubrandenburg geholt
Anlässlich des 777. Stadtjubiläums wurde das Musikfest am 21. Juni in der gesamten Innenstadt gefeiert und brachte über 30 Acts an mehreren Spielorten zusammen – von Musik über Tanz bis hin zu Performancekunst.
Organisiert wird die Fête in Neubrandenburg vom Studio am See e.V., das gemeinsam mit der Stadtverwaltung ein dezentrales Stadtfestival entwickelt hat. Die Innenstadt wird dabei an verschiedenen Orten – darunter Plätze, Straßen und Innenhöfe – zur offenen Bühne für ein vielfältiges Musikprogramm.
2025 war die Premiere ein großer Erfolg, sodass die Veranstaltung 2026 erneut stattfinden wird und weiter wächst.
Good Music - Jürgen!
Foto: Morena Piro
Benjamin aus Chemnitz arbeitet im Netzwerk der Kulturregion mit vielen beteiligten Orten gemeinsam an der Umsetzung der Fête de la Musique
In Chemnitz organisiert der Spinnerei e.V. die lokale Fête de la Musique und setzt das Format seit 2015 kontinuierlich im Innenstadtbereich um.
Die Umsetzung erfolgt durch ein fest verankertes Projektteam innerhalb des Vereins sowie ein großes Netzwerk ehrenamtlich Engagierter. Gemeinsam werden die zentralen Aufgaben der Fête organisiert: Programmabstimmung, Flächen- und Bühnenplanung, Kommunikation mit Musiker:innen sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Kulturakteur:innen und Partnerinstitutionen der Stadt.
Benjamin Gruner ist als Projektleitung für die Koordination der Fête de la Musique in Chemnitz verantwortlich und zentrale Ansprechperson für die Umsetzung des Projekts.
Seit mehreren Jahren wird die Fête zusätzlich im Verbund der Kulturregion Chemnitz umgesetzt und gemeinsam mit Kommunen aus dem Umland weiterentwickelt.
Foto: Morena Piro
Die Initiative Innenstadt organisiert in Jena die Fête de la Musique
Die Fête de la Musique in Jena wird von der Initiative Innenstadt Jena e. V. veranstaltet. Der Verein vereint über 160 Mitglieder aus Handel, Gastronomie, Kultur, Kreativwirtschaft und Stadtgesellschaft und engagiert sich für eine lebendige und attraktive Innenstadt. Ein ehrenamtlicher Vorstand aus neun Jenaer Unternehmer leitet den Verein, unterstützt von der Citymanagerin, der Projektkoordinatorin und dem Social-Media-Team.
Als Lizenzträger der Fête de la Musique in Jena übernimmt die Initiative die Koordination der Veranstaltung und bringt Musiker und Spielorte zusammen. Die Musik verteilt sich dabei über verschiedene Orte in der Innenstadt – von Plätzen und Innenhöfen bis hin zu Bereichen vor Geschäften und gastronomischen Betrieben.
Besonders wichtig ist der offene Charakter der Fête de la Musique: Neben den koordinierten Spielorten entstehen auch Beiträge aus Eigeninitiative. So können Besucher gezielt einzelne Konzerte besuchen oder sich einfach durch die Stadt treiben lassen und dort verweilen, wo gerade Musik erklingt. Gerade diese Vielfalt macht den besonderen Reiz der Fête de la Musique in Jena aus.
Foto: Fête Jena
Foto: Florian Arp
Hannover – UNESCO City of Music feiert die Fête de la Musique
Seit 2008 ist Hannover Teil des internationalen Netzwerks der Fête de la Musique. Das MusikZentrum Hannover koordiniert seit 2017 das bundesweite Netzwerk und übernimmt die Lizenzvergabe für neue Fête-de-la-Musique-Städte in Deutschland.
Mit ihrer vielfältigen Musikszene trägt die Landeshauptstadt Hannover seit 2014 den Titel UNESCO City of Music. Diese musikalische Vielfalt spiegelt sich jedes Jahr am 21. Juni wider, wenn sich die Innenstadt in eine große Open-Air-Bühne verwandelt.
An über 30 Bühnen und Spielorten präsentieren Chöre, Orchester, Bands, Singer-Songwriter, DJs, Tanzgruppen sowie Solokünstlerinnen und Solokünstler ein abwechslungsreiches Programm – von Amateurmusik bis zu professionellen Ensembles. Ob Klassik, Jazz, Pop, Rock, Hip-Hop, Weltmusik, Elektro oder Chormusik: Die Fête de la Musique Hannover lädt dazu ein, neue Musik und Künstlerinnen und Künstler bei freiem Eintritt zu entdecken.
Veranstalterin ist die Abteilung Eventmanagement der Landeshauptstadt Hannover. Die Produktionsleitung übernimmt das MusikZentrum Hannover. Gemeinsam mit zahlreichen Kulturinstitutionen, Vereinen, Initiativen und Veranstaltungsorten entsteht jedes Jahr ein Musikfest, das den öffentlichen Raum belebt und Menschen durch Musik zusammenbringt..
Ideelle Partner der Fête de la Musique
Die Fête de la Musique lebt von starken Partnerschaften. Bundesweite Verbände, Netzwerke und Organisationen aus Kultur, Musik, Zivilgesellschaft und Veranstaltungswirtschaft begleiten und unterstützen die Idee der frei zugänglichen Musik im öffentlichen Raum. Gemeinsam setzen sie sich für kulturelle Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine vielfältige Musikkultur ein.
Wir glauben an die Kraft der Musik!
Foto: BBE
Bundesnetzwerk für
Bürgerschaftliches Engagement
Dr. Lilian Schwalb,
Geschäftsführerin des Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement
„Die Fête de la Musique zeigt, wie kulturelles Engagement Menschen zusammenbringt, Beteiligung fördert und gesellschaftlichen Zusammenhalt im öffentlichen Raum sichtbar macht – und das weit über nationale Grenzen hinaus. Wir sind überzeugt, dass dieses Netzwerk unser gemeinsames Wirken für eine lebendige, vielfältige und international vernetzte Zivilgesellschaft weiter stärkt.“
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist ein Zusammenschluss von Akteur:innen aus Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft und vertritt die Interessen von rund 30 Millionen Menschen, die sich in Deutschland bürgerschaftlich engagieren.
Foto: Maxim Green
Deutscher Musikrat
Antje Valentin,
Generalsekretärin des Deutschen Musikrat
„Die Fête de la Musique ist eine Feier lebendiger Vielfalt. Sie bringt Musik in all ihren Facetten direkt zu den Menschen – und offenbart dabei den kulturellen Reichtum insbesondere auch der Amateurmusik und die Kraft der Musik, Verbindungen und Zusammenhalt zu schaffen. Musik ist kein Sahnehäubchen des Alltags, sondern eine Basis für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und das gesellschaftliche Miteinander. Kultur und Musik fördern auf ihre Weise demokratische Werte und demokratisches Verhalten.“
Der Deutsche Musikrat ist die zentrale Dachorganisation des Musiklebens in Deutschland und vertritt rund 15 Millionen Menschen, darunter Musiker:innen, Verbände und Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene.
Foto: BMCO
Bundesmusikverband Chor
und Orchester
Prof. Judith Mohr,
Vizepräsidentin des Bundesmusikverband Chor & Orchester
“Die Fête de la Musique feiert auf einzigartige Weise die Kraft der Klänge. Doch ohne Ehrenamt gäbe es keine Bühne – auch nicht bei der Fête de la Musique. Denn echte Gemeinschaft entsteht durch Menschen, die mehr geben, als erwartet wird und sich mit Herzblut engagieren. Auch in der Amateurmusik ist dieses freiwillige Engagement das Herzstück unseres Miteinanders. Wir vom Bundesmusikverband Chor & Orchester sagen deshalb: Danke an alle, die Kultur überhaupt erst möglich machen.”
Der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) ist die zentrale Interessenvertretung der Amateurmusik in Deutschland und repräsentiert rund 100 Mitgliedsverbände mit insgesamt etwa 16 Millionen musizierenden Menschen in Chören und Orchestern.
Stimmen aus Politik und Gesellschaft
Die Fête de la Musique bringt Menschen zusammen und macht Kultur für alle erlebbar. Politiker aus Städten, Ländern, Bund und Europa begleiten diese Idee mit ihren Grußworten und Einschätzungen und unterstreichen die Bedeutung der Fête für das kulturelle Leben und das gesellschaftliche Miteinander.
Wertschätzung für die Bedeutung der Fête de la Musique!
Barbara Klepsch, Sächsische Staatssekretärin für Kultur und Tourismus
Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten in Mecklenburg Vorpommern
Nicole Westig, Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe (2025)
François Marie Delattre, Botschafter Frankreichs in Deutschland
Dr. Florian Drücke, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Musikindustrie
Katja Lucker, Geschäftsleitung der Initiative Musik
Christian Wulff, Vorsitzender des Stiftungsrates der Deutschlandstiftung Integration, Präsident des Deutschen Chorverbandes
Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Foto: Nadja Majoub